Tipps zu MS Windows NT 4.0
Hier unter anderem: wie bringe ich den Anwender dazu, keinen Unfug mit dem System zu machen?
 
Bus-Mastering Arbeiten in der Registry Reg.: Laufwerke ausblenden Reg.: Autoplay von CD abschalten Reg.: Automatisches Abschalten

 

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Computer

Tipp

Bus-Mastering einschalten

Windows NT 4 hat nativen Busmaster Support ab dem Service Pack 3 - allerdings muß dieser explizit eingeschaltet werden. Um dies zu tun benötigt man das Programm DMACHECK.EXE aus dem supportutilsi386-Verzeichnis der Service Pack 3 CD. Alternativ findet sich das Tool unter http://support.microsoft.com/download/support/mslfiles/ - DMACHCHI.EXE. Mit diesem Tool kann man für alle DMA faehigen Geräte einzeln festlegen ob für diese DMA verwendet werden soll oder nicht.

 

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Tipp

Arbeiten in der Registry: Grundsätzliches

Mit dem Registry-Editor REGEDT32.EXE kann man auf alle Registrierungseinträge zugreifen und diese verändern. Im Umgang mit der Registry ist aber unbedingte Vorsicht angesagt. Ein vermurkster Eintrag kann unter Umständen dazu führen, dass das gesamte Windows NT-System nicht mehr starten kann.
Der Editor empfindet grafisch nach, was sich hinter der Registry intern verbirgt: eine Hierarchie, die wie eine Verzeichnisstruktur aufgebaut ist. In einzelnen Verzeichnissen können Daten (sogenannte "Werte") oder Schlüssel ("Keys") abgelegt sein, die wiederum auf weitere Schlüssel verweisen. Für jeden Schlüssel wird zusätzlich ein Standardwert angelegt.
Es existieren vier Bereiche: HKEY_LOCAL_MACHINE nimmt die eigentlichen Installations- und Hardwareinformationen auf. In HKEY_CLASSES_ROOT liegen die für Anwendungsprogramme relevanten Daten (z.B. Einträge für OLE oder die Verbindungen zwischen Dateinamenserweiterungen und den Anwndungen). HKEY_CURRENT_USER enthält die Daten des aktuell angemeldeten Benutzers (z.B. die Desktopeinstellungen oder die gemappten Laufwerke). In HKEY_USERS verwahrt NT Verweise auf vorhandene Benutzerprofile und ein Standardprofil, das es neuen Benutzern vorsetzt.

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Tipp

Registry: Laufwerke ausblenden

Unter NT ist es problemlos möglich, einzelne Laufwerke innerhalb des Systems auszublenden. Somit kann man dem Benutzer das Diskettenlaufwerk (A:) und das CD-ROM-Laufwerk entziehen, was die Viren- und Unfuggefahr erheblich verringert.

Dazu gibt man dem entsprechenden Benutzeraccount vorübergehend Administratorrechte, meldet sich unter diesem Account an und ruft den Registrierungseditor (REGEDT32.EXE) auf.
Dann unter HKEY_CURRENT_USER auf das Verzeichnis \Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer navigieren.

Über den Menübefehl Bearbeiten/Wert hinzufügen die entsprechende Dialogbox aufrufen und dann "REG_BINARY" selektieren sowie den Namen des neuen Parameters "NoDrives" eintragen.
Anschließend möchte der Registrierungseditor von Ihnen den entsprechenden Wert wissen. Tragen Sie nun abhängig von den zu sperrenden Laufwerken folgendes ein:

  Disketten- und CD-ROM-Laufwerk sperren: 11000000
  Nur Diskettenlaufwerk sperren: 01000000
  Nur CD-ROM-Laufwerk sperren: 10000000
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Tipp

Registry: Autoplay von CD abschalten

Standardmäßig wird eine CD nach dem Einlegen in das CD-ROM-Laufwerk automatisch abgespielt. Dies kann mitunter störend sein.
Dieses Feature läßt sich wie folgt abschalten:

Dazu ruft man den Registrierungseditor (REGEDT32.EXE) auf.
Dann unter HKEY_LOCAL_MACHINE auf das Verzeichnis \System\CurrentControlSet\Services\CDRom navigieren.

Der Wert für "AutoRun" muß jetzt nur auf "0" gesetzt werden.

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Tipp

Registry: Automatisches Abschalten des PC

Unter Windows 95/98 schalten modernere PC nach dem Herunterfahren automatisch ab. Wenn Sie ein modernes ATX-Motherboard in Ihrem Rechner haben, ist dies meist auch unter NT möglich.

Dazu ruft man den Registrierungseditor (REGEDT32.EXE) auf.
Dann unter HKEY_LOCAL_MACHINE auf das Verzeichnis \Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon navigieren.

Der Wert für "PowerDownAfterShutdown" muß jetzt nur auf "1" gesetzt werden.

Wenn Sie nun Ihren PC herunterfahren, sollte sich der Rechner wie erwartet abschalten.

LUp 08.01.2000